Die EU ITS Plattform (www.its-platform.eu) ist eine Aktion zur europäisch harmonisierten Umsetzung von Intelligenten Verkehrssystem Diensten (engl. ITS-Services). Sie wird von der Europäischen Kommission, vertreten durch die Innovation and Networks Executive Agency (INEA), im Rahmen der Connecting Europe Facility (CEF) kofinanziert. Für Deutschland ist das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Fördernehmer und die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) mit der Koordinierung der deutschen Beteiligung an der EU ITS Plattform (EU EIP) beauftragt.

 

U.a. koordiniert die BASt die Aktivität 2 „Monitoring and Dissemination“, die eine harmonisierte Einführung von IVS auf europäischer Ebene fördert. Sie bietet dazu eine Basis, in der sich alle EU EIP Aktivitäten, die ITS Anwendungskorridore und weitere Beteiligte austauschen, ihre Best Practice Erfahrungen verbreiten und die ITS Entwicklung in Europa abstimmen. Um den angestrebten Austausch zu vereinfachen und die Inhalte thematisch zu gliedern, wurden die drei Expertengruppen Traffic Management, Freight & Logistics und Traveler Information Systems ins Leben gerufen.

 

Ein zentrales Ergebnis dieser Aktivität 2 ist das sogenannte „European Reference Handbook for harmonized ITS-Service Deployment in Europe“. Inhaltlich konsolidiert dieses Handbuch die insgesamt 18 „Deployment Guidelines“, die in einer früheren Förderphase erstellt worden sind (EasyWay 2012, siehe https://dg.its-platform.eu/activities). Die anwendungspraktischen Teile dieser Leitfäden sind zwischenzeitlich mehrfach fortgeschrieben worden (Best Practice Updates, Part B, zuletzt 2018).

 

Zur Unterstützung der BASt in der Koordinierung und Ergebniserarbeitung der EU ITS Plattform – Activity 2 hat AlbrechtConsult von der BASt den Auftrag erhalten, eine Revision der leitfadenorientierten Teile der Deployment Guidelines (Introduction und Part A) durchzuführen und mit der Erstellung des Europäischen ITS Reference Handbooks abzuschließen. Dies auch unter der Maßgabe, die Übereinstimmung mit den Regelungen der Delegierten Verordnungen im Rahmen der IVS-Richtline sowie den Harmonisierungsergebnissen bei der Spezifizierung von C-ITS Diensten (C-Roads Releases) zu prüfen.

Workshop des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) während der Messe „transport logistic 2019“ am 5. Juni 2019 in München

(English Version)

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) veranstaltete während der Messe „transport logistic 2019“ in München wieder einen Workshop zur Gefahrgutbeförderung mit dem Fokus auf die Nutzung elektronischer Beförderungspapiere, zur Erhöhung der Sicherheit und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.

Zentrale Bedeutung im Workshop galt der Aktivität zur Entwicklung eines Leitfadens zur Nutzung eines elektronischen Beförderungspapiers. Dieser Leitfaden hat das Ziel, die Einführung und Fortentwicklung eines harmonisierten Systems für die Nutzung elektronischer Beförderungsdokumente während innerstaatlichen und grenzüberschreitenden Gefahrgutbeförderungen zu unterstützen. Dazu sollten zwischenzeitliche Entwicklungen in Unternehmen und auf der Behördenseite vorgestellt werden. Außerdem wurde über die vorgesehene Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über elektronische Frachtbeförderungsinformationen (eFTI) und deren Bedeutung im Hinblick auf das für den Gefahrgutbereich vereinbarte System informiert.

Hier finden Sie einen Überblick über die gezeigten Präsentationen, die auch zum Download angeboten werden. Weiterlesen

(English Version)

IEEE lud am 09.05.2019 zu einem IEEE Spectrum Webinar ein. Da AlbrechtConsult sich mit kooperativen intelligenten Verkehrssystemen (C-ITS) als erstem Schritt in Richtung einer zukünftigen vernetzten, kooperativen und automatisierten Mobilität mit einem klaren Fokus auf den Infrastrukturaspekt befasst, wurde Dr. Josef Kaltwasser angefragt, über Europas Infrastructure-to-Vehicle (I2V) Roll-Out und dessen Herausforderungen zu berichten.

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Im Rahmen des EU-Projektes C-ROADS ist von den teilnehmenden Mitgliedsstaaten eine projektübergreifende Plattform (C-ROADS Plattform) gebildet worden. Da die C-ROADS Plattform ein gemeinsames Vorhaben der teilnehmenden Länder ist, verpflichten sich diese auch in deren Arbeitsgruppen und Task Forces mitzuarbeiten und die Erarbeitung gemeinsamer Dokumente und Standards durch entsprechende Ressourcen zu unterstützen.

Vor diesem Hintergrund wurde AlbrechtConsult von der ASFINAG und AustriaTech mit der fachlichen Beratung im Rahmen des Projektes C-ROADS Austria beauftragt. Zu den Beratungsleistungen der AlbrechtConsult gehören folgende Punkte: Weiterlesen

Die Stadt Hamm in Westfalen beabsichtigt, ihre “Verkehrsinfotafeln“ im Stadtgebiet zu modernisieren. AlbrechtConsult wird in diesem Projekt eine Bestandsanalyse des Parkleitsystems durchführen sowie die Dokumente Leistungsbeschreibung, Leistungsverzeichnis und Instandhaltungsverträge als Grundlage für die Modernisierung der Parkleitzentrale, der Verkehrsinfotafeln sowie der Parkleitwegweiser erstellen.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) veranstaltet während der Messe „transport logistic 2019“ in München voraussichtlich am 05.06.2019 einen Workshop zur Gefahrgutbeförderung mit dem Fokus auf die Nutzung elektronischer Beförderungspapiere, zur Erhöhung der Sicherheit und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.

Zentrale Bedeutung im Workshop werden die Aktivitäten zur Entwicklung eines Leitfadens zur Nutzung eines elektronischen Beförderungspapiers sein. Dieser Leitfaden hat das Ziel, die Einführung und Fortentwicklung eines harmonisierten Systems für die Nutzung elektronischer Beförderungsdokumente während innerstaatlichen und grenzüberschreitenden Gefahrgutbeförderungen zu unterstützen. Außerdem wird über die vorgesehene Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über elektronische Frachtbeförderungsinformationen und deren Bedeutung im Hinblick auf das für den Gefahrgutbereich vereinbarte System informiert.

RIS COMEX (RIS Corridor Management Execution) ist ein durch das CEF-Rahmenprogramm finanziertes Multi-Beneficiary-Projekt, das auf die Definition, Spezifizierung, Implementierung und den nachhaltigen Betrieb von harmonisierten Korridor-RIS-Diensten im Anschluss an die Ergebnisse der CoRISMa-Studie abzielt. RIS COMEX startete im Laufe des Jahres 2016 und wird bis Ende 2020 dauern. Das Projektgebiet umfasst insgesamt 13 verschiedene europäische Länder (FR, LU, BE, NL, DE, AT, CZ, SK, HU, HR, RO, RS, BG) mit 15 Partnern, die sich unter der Koordination der österreichischen Wasserstraßenverwaltung viadonau zusammengeschlossen haben mit dem gemeinsamen Ziel, Korridor-RIS-Diensten in der Binnenschifffahrt zu realisieren. Im Detail gehören dazu

  • eine zuverlässige Routenplanung durch die Verfügbarkeit von dynamischen und statischen Infrastrukturdaten,
  • zuverlässige Berechnung von Reisezeiten für die Reiseplanung und das Verkehrsmanagement,
  • die Verbesserung des Transportmanagements der Logistikpartner.

In diesem Rahmen hat AlbrechtConsult die Aufgabe übernommen, im Auftrag der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) ein RIS-Korridor Konzept für die zukünftige Systemarchitektur zu erstellen.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.riscomex.eu

 

Der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) hat im Projekt Echtzeit Verkehrsinformation Straße Österreich (EVIS AT) Unterstützung im Bereich DATEX II von AlbrechtConsult erhalten. In einer zweitägigen Veranstaltung wurden Grundlagen des europäischen Kommunikationssstandards dargestellt und erörtert und Beispiel-Daten diverser Quellen im Projektumfeld analysiert, um eine geeignete Wissensbasis für die zu spezifizierende EVIS-Datenkommunikation auf Grundlage von DATEX II zu schaffen.

Die europäische Rahmenarchitektur für intelligente Verkehrssysteme (ITS) FRAME wird in diesem Projekt ausgebaut. Miteinbezogen werden dabei die jüngsten Aktivitäten verschiedener EU-Mitgliedsstaaten sowie die ITS-Direktive, innovative Methoden und Werkzeuge. Neben der Entwicklung der theoretischen Grundlagen werden auch Tools entwickelt, welche die Verwendung einer Rahmenarchitektur attraktiv machen.

Die BASt (Bundesanstalt für Straßenwesen) hat AlbrechtConsult beauftragt, die Rahmenarchitektur aus deutscher Sicht weiterzuentwickeln. Dabei werden die Erkenntnisse des Projekts „Entwicklung einer IVS-Rahmenarchitektur Straße“ durch AlbrechtConsult in die Europäische FRAME-Architektur eingebracht.

Bei diesem Vorhaben wird eine umfassende Datenbank mit den Erkenntnissen aus Forschungsprojekten aus den Themenfeldern Verkehrstelematik und Intelligente Verkehrssysteme seit 2000 erstellt und die zentralen Erkenntnisse aus vergangene Forschungsprojekten festgehalten. Ziel ist es, die Forschungsergebnisse so festzuhalten, dass sie effizient recherchiert werden können. Teil der Aufgabe ist es folglich, die erhobenen Daten passend zu kategorisieren. Neben einer Ausgabe in Papierform, sollen die Ergebnisse für die Integration in das Forschungsinformationssystem des BMVI (https://www.forschungsinformationssystem.de) aufbereitet werden und ein Konzept zur fortlaufenden Aktualisierung der Datenbank erarbeitet werden.

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat AlbrechtConsult mit der Durchführung des Projekts beauftragt.

„Eine gute Entscheidung basiert auf Wissen und nicht auf Zahlen“

Plato