Kick-Off-Veranstaltung fand Ende August statt

Das Verbundvorhaben MIND(+) des Straßenverkehrsamtes Frankfurt und der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) schafft die Voraussetzungen für ein multimodales, intelligentes, nachhaltiges und digitales Mobilitätsangebot in der Stadt Frankfurt am Main. Das Projekt ermöglicht die Implementierung eines Reallabors an der Schnittstelle zu dem Projekt MIND (Frankfurt New Mobility: Multimodal, Intelligent, Nachhaltig, Digital) der VGF und ist Voraussetzung für eine weitere Umsetzung eines umweltorientierten Verkehrsmanagements. Das multimodale Reallabor deckt die Gesamtmobilität einer Stadt ab, da es sich nicht nur auf den motorisierten Individualverkehr und den ÖPNV bezieht, sondern auch die Nahmobilität, wie Rad- und Fußverkehr berücksichtigt. MIND(+) ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) im Rahmen des Förderprogramms „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“. Die AlbrechtConsult GmbH wurde gemeinsam mit der Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr GmbH (IAV GmbH) dazu beauftragt, zwei Arbeitspakete des Projekts zu bearbeiten. Dabei bringt AlbrechtConsult die langjährige fachliche Kompetenz auf dem Gebiet der Kooperativen Intelligenten Verkehrssysteme (C-ITS) in das Projekt ein.

Ziel des Projektes ist die Verstetigung des Verkehrsflusses und Optimierung der Umsetzung von multimodalen Reiseketten. Zudem soll die Kommunikation zwischen Verkehrsteilnehmenden und der Infrastruktur mit Hilfe dieses Projektes verbessert werden. In erster Linie wird versucht, den ÖPNV, vor allem den schienengebundenen Personennahverkehr, durch Optimierung der Straßenverkehrstechnik zu stärken. Die Kapazitäten des ÖPNV sollen durch Taktverdichtung erhöht und der Personen- und Gütertransport zunehmend von der Straße auf die Schiene verlegt werden, ohne dass es hierdurch zu Qualitätseinbußen bei den Bürger:innen kommt. Die Umsetzung dieser Ziele soll zukünftig den Verkehr so effizient und reibungslos wie möglich ablaufen lassen.

Durch die Installation von Road-Side-Units bzw. Road-Side-Intelligent Transport System-Station (R-ITS-S) und der Ertüchtigung von Steuerungseinheiten an Lichtsignalanlagen vor allem an Kreuzungen mit ÖPNV-Verkehr sollen diese Ziele umgesetzt werden. Auf der Zentralebene wird eine Verbindung zwischen der Integrierten Gesamtverkehrsleitzentrale (IGLZ) und der Lichtsignalsteuerungszentrale der Stadt mit dem Kommunikations- und Verkehrsleitrechner der VGF aufgebaut.

Am 30.08.2022 fand der offizielle Kick-Off-Termin mit der Stadt Frankfurt, dem Straßenverkehrsamt sowie dem Konsortium, bestehend aus AlbrechtConsult und IAV, statt.

Inhalt der Beauftragung für das Konsortium ist die Erstellung eines fachlichen sowie Entwicklung eines technischen C-ITS-Konzepts. Begonnen wird mit der Ermittlung des Ist-Zustandes, der Gestaltung eines Zielbildes und Spezifikation eines zukünftigen Soll-Zustandes sowie der Analyse und Evaluierung von technischen Alternativen. Erst nach diesen Vorarbeiten kann mit der Gestaltung einer Roadmap für die Umsetzung des Konzepts begonnen werden. Neben der gemeinsamen Bearbeitung der beiden Arbeitspakete übernimmt AlbrechtConsult die Projektsteuerung im Konsortium. Das Gesamtprojekt wird voraussichtlich Ende 2024 abgeschlossen.

AlbrechtConsult forscht im Auftrag des BMDV

Die eFTI-Verordnung vom 15. Juli 2020 enthält erstmals EU-einheitliche Vorschriften für die elektronische Übermittlung gesetzlich vorgeschriebener Informationen zur Güterbeförderung und soll die Digitalisierung im Güterverkehr fördern. eFTI („electronic Freight Transport Information“) bedeutet, dass die zuständigen Behörden gesetzlich vorgeschriebene Informationen akzeptieren müssen, wenn diese von den Logistikunternehmen elektronisch zur Verfügung gestellt werden.

Im Bereich Gefahrgut wurden in den letzten Jahren vom BMDV bereits die Grundlagen geschaffen, die Beförderungsdaten für gefährliche Güter auf der Straße, der Schiene und per Binnenschifffahrt auf elektronischem Weg – auch grenzüberschreitend – auszutauschen. In vorangegangenen Projekten zur Digitalisierung des Gefahrgutbeförderungspapiers hat AlbrechtConsult in den vergangenen Jahren sowohl ein umfangreiches Fachwissen erworben als auch enge Kontakte mit EU-Kommission, Behörden (national und im EU-Kontext) und internationalen Experten gepflegt.

Daher lag es nahe, das aktuelle Projekt des BMDV zur Harmonisierung der Systeme für den Austausch von elektronischen Beförderungsdokumenten durch die Experten von AlbrechtConsult begleiten zu lassen.

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AlbrechtConsult unterstützt die Weiterentwicklung des Nationalen Zugangspunkts

Nach dem erfolgreichen Auftakt am 22.06.2022 als Onlineveranstaltung mit 320 Teilnehmern ging die erste Stufe der Mobilithek („Deutschlands Plattform für Daten, die etwas bewegen“) Anfang Juli 2022 online. Entwickelt von T-Systems im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV), wird die Mobilithek in den kommenden Jahren stufenweise die beiden Plattformen Mobilitäts Daten Marktplatz (MDM) als nationalen Zugangspunkt und mCLOUD als Open-Data-Portal ablösen.

AlbrechtConsult berät die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) als Betreiber der Mobilithek in technischen Fragen und übernimmt den Test der Mobilithek-Schnittstellen. Außerdem ist AlbrechtConsult mit langjähriger Expertise für alle Themen rund um DATEX II (CEN/TS 16157) zuständig, dem Europäischen Datenaustauschstandard, der den maschinellen Austausch von Verkehrsdaten in einer standardisierten Form ermöglicht.

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AlbrechtConsult bei Halbzeitpräsentation des Projekts ANITA

Seit dem 01.07.2020 wird im Projekt ANITA an der Entwicklung eines vollautomatisierten Lkw geforscht, der auf einer kurzen Strecke zwischen dem Container-Depot von DB Intermodal Services und dem DUSS-Terminal (Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße mbH) in Ulm automatisierte Transporte übernehmen soll.

Zeit für eine Halbzeit-Bilanz: in München trafen sich auf der Teststrecke der MAN Truck & Bus Vertreter von Projektträger, Politik, Presse und Projektteam, um sich von den Fortschritten des vom BMWK geförderten Projekts zu überzeugen.

AlbrechtConsult unterstützt das Projektkonsortium, bestehend aus MAN Truck & Bus, DUSS, DB IS, Hochschule Fresenius und Götting KG im Projektmanagement. Nach dem Projekt aFAS (Automatisch fahrerlos fahrendes Absperrfahrzeug), in dem AlbrechtConsult das Projektmanagement übernahm, ist ANITA ein weiteres Forschungsvorhaben im Gebiet Autonomes/Automatisiertes Fahren, das wir mit Expertise und Kompetenz begleiten.

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IoT-Anwendungen werden auch in der Logistik auf See immer wichtiger

Die Digital Container Shipping Association (DCSA) wurde im April 2019 von Vertretern der internationalen Reedereien MSC, Maersk, CMA CGM, Hapag-Lloyd, ONE, Evergreen, Yang Ming, HMM und ZIM gegründet, um IT-Standards zu schaffen, die die Interoperabilität von Technologielösungen in der gesamten Branche ermöglichen. Ziel ist es, die digitale Interkonnektivität und Datenkommunikation zu erleichtern. Hier spielen auch die Verfolgung und Überwachung von Ladungen durch sogenannte IoT-Geräte (IoT= Internet of Things) eine zunehmend wichtige Rolle.

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Bei der digitalen Schlussveranstaltung des mFUND-geförderten Projekts DiMAP am 09.02.2022 konnten sich über 100 Teilnehmer:innen aus kommunalen Verwaltungen, Landes- und Bundesbehörden, Automobil- und Zuliefererindustrie, Diensteanbietern und Verkehrssystemlieferanten über die Ergebnisse des Forschungsvorhabens „Harmonisierung digitaler Kreuzungstopologien“ informieren.

Die Mitglieder des Projektteams der OCA sowie Vertreterinnen und Vertreter der beiden beauftragten Unternehmen TTS Europe und VMZ Berlin zeigten, welche Lösungen für die deutschlandweit vereinheitlichte Erstellung, Verwaltung und Pflege von MAP-Daten erarbeitet wurden. Die verhältnismäßig hohe Teilnehmerzahl und die rege Diskussion lassen den Schluss zu, dass das Thema kooperative intelligente Verkehrssysteme und der damit verbundene Datenaustausch einen hohen Stellenwert sowohl bei Baulastträgern als auch bei der Industrie hat und der Dialog auch zukünftig fortgesetzt werden muss. 

 

01 2022

Sicheres autonomes Fahren in Automatisierungszonen mit mindestens 20 km/h

Die Automatisierung von Betriebshöfen durch sicheres autonomes Fahren (z. B. in Logistikzentren, Werksgeländen, Häfen und Flughäfen) wird in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen und eine große wirtschaftliche Rolle spielen. In einzelnen Anwendungen konnte bereits die technische Machbarkeit gezeigt werden. Für einen Regelbetrieb, der einen effizienten und wirtschaftlichen Ablauf gewährleistet, fehlt jedoch ein ganzheitliches und mit den Erlaubnisträgern abgestimmtes Sicherheitskonzept.

Ziel des Forschungsprojekts  SAFE20 ist es, ein Sicherheitskonzept zu entwickeln und umzusetzen, das erstmalig einen Regelbetrieb von vollautomatischen Fahrzeugen auf Betriebshöfen mit mindestens 20 km/h im Mischbetrieb erlaubt.  Seit Oktober 2020 unterstützt AlbrechtConsult das Projektkonsortium im Projektmanagement und erweitert so die umfassende Expertise auf dem Gebiet des Automatisiertes Fahrens.

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Analyse zum Einsatz von Technologien für autonomes Fahren im Straßenbetriebsdienst auf BAB

Mitarbeitende im Straßenbetriebsdienst, insbesondere auf Bundesautobahnen, befinden sich während ihrer Tätigkeit häufig in potenziell lebensgefährlichen Situationen. Auch wenn mit großem Aufwand versucht wird, das Personal zu schützen, kommt es immer wieder zu schweren Unfällen mit anderen Verkehrsteilnehmern. Autonome oder automatisierte Technologien können die Sicherheit des Betriebspersonals deutlich erhöhen, wie bereits im Projekt aFAS (automatisch fahrerlos fahrendes Absicherungsfahrzeug für Arbeitsstellen auf Bundesautobahnen) gezeigt wurde.

Ziel von AETAS BAB ist die Identifikation von Use Cases für den Einsatz automatisierter, vernetzter Maschinen und Fahrzeuge im Straßenbetriebsdienst auf Bundesautobahnen und ihrer maßgebenden Einsatzbedingungen. AlbrechtConsult wurde gemeinsam mit dem Steinbeis Transferzentrum Infrastrukturmanagement im Verkehrswesen (IMV) und der KoDeCs GmbH von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) mit der Durchführung der Potenzialanalyse beauftragt.

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Digitale Zukunft auf dem Container-Depot der DB IS und dem DUSS-Terminal: autonome Lkw fahren selbstständig und automatisieren den Transportprozess

In Ulm Dornstadt wird an der digitalen Zukunft gearbeitet: Auf dem Container-Depot von DB Intermodal Services (DB IS) und dem DUSS-Terminal (Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße mbH) sollen sich zukünftig vollautomatisierte Lkw künftig selbstständig bewegen. Der Kombinierte Verkehr – die Verknüpfung von Straße, Schiene und/ oder Wasser – gehört zu einem der stärksten Wachstumsmärkte im gesamten Güterverkehr.

Das Projekt ANITA ist ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zur Automatisierung des gesamten Transportprozesses. Es ermöglicht, Fahrzeuge und Fahrer flexibler einzusetzen.

Projektpartner sind MAN Truck & Bus SE, die Deutsche Bahn AG, Götting KG und die Hochschule Fresenius. Gefördert wird es mit Mitteln aus dem Programm „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Im September wurde AC durch Die Autobahn GmbH des Bundes beauftragt, den Abschluss des rund 92 Mio. € starken Förderprojekts URSA MAJOR 2 zu koordinieren und durchzuführen. Hierbei gilt es in Zusammenarbeit mit 24 Partnern die Vorgaben und Ansprüche der Europäischen Kommission zu erfüllen. Nach einer Laufzeit von 7 Jahren sieht AC gespannt dem Ende dieses Projektes entgegen und bleibt herbei einer der führenden Ansprechpartner bei der Koordinierung und Projektsteuerung von europäischen Förderprojekten.

Das RealLab Hamburg entwickelt digitale Mobilitätslösungen für Hamburg und die Metropolregion. Zentrales Ziel der insgesamt 7 Projekte des RealLabHH ist die Erstellung von Handlungsempfehlungen für die umwelt- und klimagerechte Umgestaltung des Mobilitätssystems.

Ein wichtiger Bestandteil der Projekte ist die Entwicklung hochleistungsfähiger Systemarchitekturen, die innovative IT- und Kommunikationstechnologien nutzen. Allerdings müssen diese auch den heutigen domänenspezifischen Anforderungen und Standards entsprechen, wenn sie Eingang in die Praxis finden sollen.

Um dies zu gewährleisten, wurde AlbrechtConsult als Spezialist für IVS-Architekturen vom DLR – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt der Auftrag erteilt, einen Teil der vom RealLab entwickelten Systemarchitekturen auf ihre Domänen- und Praxistauglichkeit hin zu überprüfen. Dazu wird AlbrechtConsult folgende Arbeitsschritte durchführen:

  • Darstellung der relevanten Standards, die bei der Entwicklung der Empfehlung zukünftiger Handlungsempfehlungen zu berücksichtigen sind. Hierbei ist sowohl die nationale als auch die internationale Sicht erforderlich.
  • Überblick über die deutschen Systemlandschaften und Einschätzung der Möglichkeiten, inwieweit Implementierung der im Reallabor entwickelten Services auf der Grundlage von Bestandssystemen möglich ist.
  • Bewertung, inwieweit die Standards bei der Systemumsetzung existierender Systeme Berücksichtigung fanden. Hieraus können Rückschlüsse gezogen werden, ob Systemerweiterungen mit Problemen behaftet sein werden.

 

Am Ende des Projekts sollen die Entwicklungsergebnisse hinsichtlich ihrer Standardkonformität sowie der Kompatibilität zu den bestehenden Systemlandschaften derart bewertet werden, dass evtl. Umsetzungshemmnisse identifiziert und geeignete Migrationspfade aufgezeigt werden können.

Das Projekt soll Ende 2021 abgeschlossen sein.

Als Betreiber der verkehrstechnischen Einrichtungen der Freien und Hansestadt Hamburg ist die Hamburg Verkehrsanlagen GmbH verantwortlich für die Steuerung von rund  1.500 zentralgesteuerten Lichtsignalanlagen, die derzeit an zehn einzelnen Lichtsignalsteuerungszentralen angeschlossen sind. Kernstück des Hamburger Verkehrssteuerungssystems ist die Verkehrsleitzentrale (VLZ), in der die Zustandsdaten der Lichtsignalanlagen auf einer Gesamtkarte von Hamburg angezeigt werden und so ein sinnvolles Eingreifen in die Verkehrsabläufe durch die Polizei ermöglichen.

Die bestehenden Lichtsignalsteuerungszentralen entsprechen allerdings in weiten Teilen nicht mehr dem Stand der Technik und sollen durch eine einzige, neue Lichtsignalsteuerungszentrale ersetzt werden.  Das neue System soll in Form einer OCIT-Zentrale parallel zu der vorhandenen Infrastruktur aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Dies soll eine Migration aller vorhandenen LSA auf das neue System sowie die sukzessive Umstellung auf herstellerneutrale Schnittstellen OCIT-Outstations zwischen Lichtsignalsteuerungszentrale und LSA sowie OCIT-Center-to-Center auf der Zentralenebene  ermöglichen.

Um eine einerseits dem Stand der Technik und andererseits zukunftsoffene Anwendungs- und Systemarchitektur des neuen Systems zu gewährleisten, wurde AlbrechtConsult als Spezialist für moderne Lichtsignalsteuerungszentralen von der Hamburg Verkehrsanlagen GmbH der Auftrag erteilt,  sie bei der Ausschreibung der neuen OCIT-Zentrale in Bezug auf Funktionalität und Betriebsanforderungen fachlich zu beraten und zu unterstützen.

Im Einzelnen umfasst der Auftrag von AlbrechtConsult folgende Leistungen:

  • Ermitteln des Leistungsbedarfs
  • Grundlagenanalyse
  • Prozess- und Schnittstellenanalyse
  • Mitwirkung bei der Definition der OCIT-Outstations V2.0/3.0 Schnittstelle
  • Definition der Systemstruktur
  • Finalisierung des Planungskonzepts
  • Erarbeiten der Wartungsplanung und -organisation
  • Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse
  • Aufstellen der Vergabeunterlagen

Das Projekt soll in 2022 abgeschlossen sein.

In dem am 1.1.2020 gestarteten Forschungsprojekt “Korridor für neue Mobilität Aachen – Düsseldorf” (ACCorD) erprobt Straßen.NRW die Vernetzung zwischen Fahrzeug und Infrastruktur an ausgewählten Standorten exemplarisch für die Anwendungsfälle Schaltzeitprognose, Grünzeitanforderung und auf Fahrzeugdaten basierte Verkehrslage. Für jeden der drei Anwendungsfälle werden ein bzw. zwei Use Cases entsprechend der derzeitig gültigen Version der C-ROADS-Spezifikationen herangezogen.

Mit ACCorD verfolgt der Landesbetrieb Straßen.NRW mehrere Ziele:

  • Auf der einen Seite soll der Einsatz der o. g. Anwendungsfälle mit ihren jeweiligen Use Cases erprobt werden, um sowohl den Aufwand als auch den zu erwartenden Nutzen für die Lichtsignalsteuerung und ihre Einbettung in das übergeordnete Verkehrsmanagement bewerten zu können.
  • Auf der anderen Seite soll der System- und Lösungsansatz verschiedener Hersteller bezüglich der für die Realisierung der Anwendungsfälle bereitzustellenden LSA-Infrastruktur unter realen Bedingungen erprobt und bewertet werden.

Konkrete Aufgabe von AlbrechtConsult im Projekt sind:

  • AP1: Konzepterstellung zum Projektablauf
  • AP 2: Entwicklung des Lösungsmodells
  • AP3: Spezifikation der ACCorD-relevanten zentralen technischen Komponenten & Funktionen
  • AP4: Spezifikation der lokalen V2X-Komponenten
  • AP5: Mitwirkung bei Ausschreibung und Vergabe
  • AP6: Bauüberwachung und Qualitätssicherung

Mit Unterstützung von AlbrechtConsult realisiert die Autobahn GmbH des Bundes ein kundenorientiertes Netzmanagement auf strategischen Autobahnkorridoren unter Koordination der Verkehrszentrale Deutschland (VZD). Wesentliche Bestandteile des Projektes sind:

  • Abstimmung der Verkehrszentralen (VZen) in den am Korridormanagement beteiligten Regionen zu einer einheitlichen Steuerungsstrategie im Netzmanagement.
  • Eingliederung des Projektes in das Maßnahmenpaket des Managements strategischer Korridore auf Bundesautobahnen (weitere Maßnahmen sind u.a. Baustellenmanagement, kooperative Zentrale).
  • Schaffung einer Netzmanagement-Anwendung unter Ausnutzung der geänderten organisatorischen und technologischen Rahmenbedingungen mit den Funktionen (u.a.):
    • Verkehrslage Deutschland (V-Lage Deutschland),
    • Handlungsunterstützung des Operatings,
    • Strategieabstimmung und -information.

Bestandteil des Aufbauprojekts ist die Erprobung der Projektinhalte sowie eine erste Bilanzierung der aufzustellenden Key Performance Indikatoren (KPI) vor Etablierung des Netzmanagements im VM aller 10 Regionen.

Konkrete Aufgaben von AlbrechtConsult im Projekt sind:

  • AP1: Definition und Priorisierung von Korridoren
  • AP2: Strategieplanung und – umsetzung
  • AP3: Spezifikation der Zielarchitektur und der Anforderungen an die Netzmanagementanwendung
  • AP4: Bauüberwachung und Qualitätssicherung

Online-Workshop des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Messe „transport logistic 2021“ am 5. Mai 2021

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) veranstaltete im Rahmen der Messe „transport logistic 2021“ einen Online-Workshop zur Gefahrgutbeförderung mit dem Fokus auf die Nutzung elektronischer Beförderungspapiere, zur Erhöhung der Sicherheit und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. Die Messe registrierte 775 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die sich für den Workshop zugeschaltet haben.

Zentrale Bedeutung im Workshop kamen den Aktivitäten zur Umsetzung des Leitfadens für die Nutzung eines elektronischen Gefahrgut-Beförderungsdokuments zu. Dieser Leitfaden hat das Ziel, die Einführung und Fortentwicklung eines harmonisierten Systems für die Nutzung elektronischer Beförderungsdokumente während innerstaatlichen und grenzüberschreitenden Gefahrgutbeförderungen zu unterstützen. Dazu wurden zwischenzeitliche Entwicklungen in Unternehmen und auf der Behördenseite vorgestellt. Außerdem wurde über die Arbeit des DTLF (Digital Transport & Logistics Forum) im Hinblick auf die Umsetzung der Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über elektronische Frachtbeförderungsinformationen (eFTI) und deren Bedeutung im Hinblick auf das für den Gefahrgutbereich vereinbarte System informiert.

Hier finden Sie einen Überblick über die gezeigten Präsentationen, die auch zum Download angeboten werden. Weiterlesen

Im Projekt RMP beginnt die Realisierung der „Ringzentrale“. Der Name leitet sich vom zukünftigen Zuständigkeitsbereich ab: dem Ring um Stuttgart.

Das Teilsystem für das operative Verkehrsmanagement wird die Gevas Software GmbH realisieren, während Prisma Solutions GmbH das Teilsystem für Strategieplanung und Qualitätsmanagement beisteuert. Die LSA-Zentrale Region Stuttgart wird von der AVT Stoye GmbH erstellt.

In der Ringzentrale wird mehreren Kommunen (u.a. Ludwigsburg, Böblingen, Fellbach) und Landkreisen die Teilhabe am zuständigkeitsübergreifenden dynamischen Verkehrsmanagement geboten, um in Zukunft auf Augenhöhe mit den großen Akteuren der Region – Stadt Stuttgart, Land BW und der Autobahn GmbH – zu agieren.

AlbrechtConsult begleitet als fachlicher Berater des Auftraggebers Verband Region Stuttgart die gesamte Realisierungsphase und ist für die Abnahme der Teilsysteme und des Gesamtsystems verantwortlich.

Geplante Inbetriebnahme der Ringzentrale ist Ende Februar 2022.

CEN hat einen finalen Review des Entwurfs eines Standards zur digitalen Kodierung straßenverkehrsbehördlich angeordneter Verkehrsbeschränkungen durchgeführt, der im Lauf des Jahres 2021 zu einem weiteren Mitglied der DATEX II Standard-Familie (geplant: CEN/TS 16157-11) werden soll. Dieser Standard zielt darauf ab, Verkehrsbeschränkungen in einer maschinell interpretierbaren Art und Weise digital zu repräsentieren. Dies soll aktuelle IVS-Dienste (z.B. Navigation) verbessern helfen, aber auch bereits ein erster Schritt in Richtung der digitalen Bereitstellung von Verkehrsbeschränkungen zur Unterstützung von Fahrzeugen mit höherem Automatisierungsgrad sein. Verkehrsbeschränkungen waren schon seit den 90er Jahren Bestandteil der DATEX-Datenmodelle, aber stets im Kontext anderer Funktionen und nicht umfassend modelliert. AlbrechtConsult hat im Auftrag der BASt an der CEF Program Support Action „DATEX II“ teilgenommen und die Erstellung eines solchen, dedizierten Datenmodells vorangetrieben, so dass mit der Verfügbarkeit eines europäischen Standards noch im Lauf des Jahres 2021 gerechnet werden kann.

Das von AlbrechtConsult betreute, europäische Förderprojekt URSA MAJOR 2 wurde zum 31.12.2020 erfolgreich abgeschlossen. Seit Beginn des rund 92 Mio. € schweren Projektes im Jahr 2014 begleitete AlbrechtConsult die nationale und internationale Koordination des Projektes. Die Unterstützung durch unsere Mitarbeiter sorgte für eine reibungslose Durchführung des Projektes und eine konstante, qualitativ hochwertige Berichterstattung, die die Fördermittelgeber der europäischen Kommission, vertreten durch die CINEA (European Climate, Infrastructure and Environment Executive Agency), mehrfach beeindruckt hat.

Am 18. und 20. November 2020 trafen sich die Partner des Projektes “lex2vehicle” zu ihrem Projekt-KickOff. Unter dem Motto “Verkehrsrecht zum Endnutzer bringen” wurden nicht nur die Weichen für ein höchst innovatives Projekt, sondern viel mehr für den Beginn eines Paradigmenwechsels im Straßenverkehr gestellt. Denn im Auftrag der für Verkehr verantwortlichen Bundesstellen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden Wege erforscht, wie in Zukunft sichergestellt werden kann, dass Verkehrsregeln nicht nur von uns Menschen, sondern auch von automatisierten Fahrzeugen verlässlich befolgt werden können.
Damit beauftragt wurde ein interdisziplinäres Konsortium unter der Leitung von PRISMA solutions (Mödling, Österreich) gemeinsam mit Albrecht Consult (Aachen, Deutschland), IAV – Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (Gifhorn, Deutschland) sowie der Sigmund Freud Universität (Wien, Österreich). Deren Expertise deckt das erforderliche Spektrum von der Digitalisierung im Verkehrsbereich über die europäische Standardisierung bis hin zum Engineering-Bereich sowie den gesamten rechtlichen Bereich ab. Begleitet wird das Projekt von relevanten Stakeholdern der öffentlichen Verwaltung, von Interessensvertretungen sowie der Industrie. Mit diesem Brückenschlag zwischen Technik und Recht legt “lex2vehicle” den Grundstein zur Digitalisierung des Straßenverkehrsrechts – zunächst für die D-A-CH Region, jedoch auch mit dem klaren Ziel, hier beispielgebend für Gesamt-Europa zu sein.
Das Projekt “lex2vehicle” läuft von September 2020 bis Februar 2022. Es wird unter der Schirmherrschaft der D-A-CH Kooperation Verkehrsinfrastrukturforschung durch das deutsche Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), das österreichische Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) sowie die Schweizerische Eidgenossenschaft, vertreten durch das Bundesamt für Strassen (ASTRA), im Rahmen des von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelten Programms „Mobilität der Zukunft“ finanziert.

UVAR Box ist ein von der EU finanziertes Projekt, das Tools bereitstellt, mit denen sich Verkehrsteilnehmer vor und während ihrer Fahrt digital über Zufahrtsregelungen zu Städten und Regionen in Europa informieren können. Zu den Zugangsregelungen zu Städten gehören Umweltzonen, Parkregelungen, Staugebührenregelungen, verkehrsbeschränkte Zonen und Fußgängerzonen. Das Projekt startete im September 2020 und hat eine Laufzeit von zwei Jahren.  Die Hauptergebnisse sind die folgenden:

  • Eine Datenstruktur für Daten zu Urban Vehicle Access Regulations (UVARs)
  • Maschinenlesbare Formate von UVAR-Daten, um deren Einbindung in Navigationssysteme oder mobile Anwendungen zu ermöglichen
  • Ein benutzerfreundliches Software-Tool, Dokumentation und Schulungen, um Behörden dabei zu helfen, ihre UVARs in dieses Format zu bringen.

Diese Ergebnisse werden die Harmonisierung von UVAR-Informationen von lokalen Behörden unterstützen und Verkehrsteilnehmer bei ihrer Reiseplanung in der gesamten EU unterstützen. Die UVAR Box wird den lokalen Behörden und den Mitgliedstaaten dabei helfen, ihre Veröffentlichungsverfahren digital einzurichten und die europäischen Vorschriften für Reiseinformationen (Single Digital Gateway – SDG) sowie alle Vorschriften, die sich aus der Überarbeitung der IVS-Richtlinie ergeben könnten, zu erfüllen. AlbrechtConsult bearbeitet diesen Auftrag der Europäischen Kommission als Mitglied eines internationalen Konsortiums. Weitere Informationen finden Sie auf der UVAR Box Homepage.

 

Als Reaktion auf die Initiative der 5G Infrastructure Public Private Partnership (5G PPP) und die Ausarbeitung einer strategischen 5G-Implementierungsagenda für Kooperative, Vernetzte, Automatisierte Mobilität (CCAM) nahm CEDR als Vertreter von europäischen Straßenbetreibern die Einladung an, sich mit den anderen Stakeholdern an einen Tisch zu setzen und an diesem Dokument mitzuarbeiten.

Die Fortschritte und Anpassungen, die Straßenbetreiber durchlaufen müssen, bis CCAM alltäglich wird, werden in den kommenden Jahren ein wichtiger Punkt auf der Agenda der Straßenbetreiber sein. Die Verbesserung der Konnektivität ist für den Erfolg ausschlaggebend, und eine koordinierte Anstrengung zwischen Industrie und öffentlichen Stellen in allen Phasen der Entwicklung und Einführung wird für alle Beteiligten von Vorteil sein.

Die Bedeutung der Infrastruktur, die hiermit ein bewährtes physisches und sich weiterentwickelndes digitales Netzwerk bietet, auf dem das automatisierte Fahren aufbauen kann, ist ein wichtiger Schwerpunkt. Um relevante strategische Leitlinien zu diesem Thema bereitzustellen, stehen wir als AlbrechtConsult vollkommen hinter den Bemühungen unserer Partner, die 5G-Implementierungsagenda weiter auf dem neuesten Stand zu halten und eine gemeinsame Vision von 5G im Kontext von CCAM aufzubauen.

Die Entwicklung eines 5G-Ökosystems für CCAM und die wichtigsten Treiber für den Infrastruktur-Rollout werden für uns Punkte sein, auf die wir in Zukunft bei all unseren Tätigkeitsfeldern achten werden.

Am 21. Juni 2017 wurde die Kritisverordnung dahingehend geändert, dass auch der Sektor Transport und Verkehr als kritische Infrastruktur eingestuft wurde. Dies hat zur Folge, dass Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern eine Auditierung nach §8a des BSI-Gesetz im zweijährlichen Turnus durchführen müssen. Diese Audits werden von unabhängigen Auditteams durchgeführt, die über Audit-Kompetenz, IT-Sicherheits-Kompetenz, Branchenkompetenz und spezielle Prüfverfahrenskompetenz nach §8a BSIG (Gesetz über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) verfügt. AlbrechtConsult wurde von der Landeshauptstadt München beauftragt im Prüfteam die Branchenkompetenz abzudecken.

August 2019: AlbrechtConsult wurde von TÜV Trust Austria beauftragt, die Branchenkompetenz beim Audit nach §8a BSIG (Gesetz über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) der Landeshauptstadt Düsseldorf abzudecken.

Nach erfolgreichem Abschluss der Phase I geht das Projekt „Regionale Mobilitätsplattform Stuttgart“ in die nächste Phase, die vor allem die Ausführungsplanung und Umsetzung von Verkehrsmanagementstrategien im motorisierten Individualverkehr und im straßengebundenen ÖPNV sowie die Implementierung der dafür notwendigen verkehrs- und systemtechnischen Infrastruktur umfasst.

Als Auftraggeber hat der Verband Region Stuttgart die AlbrechtConsult mit folgenden Leistungen für den Aufbau der regionalen Verkehrsmanagementzentrale Stuttgart (auch Ringzentrale genannt) beauftragt:

  • Ausführungsplanung,
  • Durchführung der Ausschreibungen und Vergaben,
  • Begleitung der Umsetzung mit Testbetrieb und
  • Abnahme und der Übergabe an den Auftraggeber.

Unterstützt wird AlbrechtConsult von der Firma Scholtes IT-Beratung in Bezug auf die Spezifikation, den Test und die Abnahme der Microservice-orientierten Integrationsplattform  der Verkehrsmanagementzentrale

Das Projekt hat eine Laufzeit von ca. 2 1/2 Jahren.

Die EU ITS Plattform (www.its-platform.eu) ist eine Aktion zur europäisch harmonisierten Umsetzung von Intelligenten Verkehrssystem Diensten (engl. ITS-Services). Sie wird von der Europäischen Kommission, vertreten durch die Innovation and Networks Executive Agency (INEA), im Rahmen der Connecting Europe Facility (CEF) kofinanziert. Für Deutschland ist das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Fördernehmer und die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) mit der Koordinierung der deutschen Beteiligung an der EU ITS Plattform (EU EIP) beauftragt.

 

U.a. koordiniert die BASt die Aktivität 2 „Monitoring and Dissemination“, die eine harmonisierte Einführung von IVS auf europäischer Ebene fördert. Sie bietet dazu eine Basis, in der sich alle EU EIP Aktivitäten, die ITS Anwendungskorridore und weitere Beteiligte austauschen, ihre Best Practice Erfahrungen verbreiten und die ITS Entwicklung in Europa abstimmen. Um den angestrebten Austausch zu vereinfachen und die Inhalte thematisch zu gliedern, wurden die drei Expertengruppen Traffic Management, Freight & Logistics und Traveler Information Systems ins Leben gerufen.

 

Ein zentrales Ergebnis dieser Aktivität 2 ist das sogenannte „European Reference Handbook for harmonized ITS-Service Deployment in Europe“. Inhaltlich konsolidiert dieses Handbuch die insgesamt 18 „Deployment Guidelines“, die in einer früheren Förderphase erstellt worden sind (EasyWay 2012, siehe https://dg.its-platform.eu/activities). Die anwendungspraktischen Teile dieser Leitfäden sind zwischenzeitlich mehrfach fortgeschrieben worden (Best Practice Updates, Part B, zuletzt 2018).

 

Zur Unterstützung der BASt in der Koordinierung und Ergebniserarbeitung der EU ITS Plattform – Activity 2 hat AlbrechtConsult von der BASt den Auftrag erhalten, eine Revision der leitfadenorientierten Teile der Deployment Guidelines (Introduction und Part A) durchzuführen und mit der Erstellung des Europäischen ITS Reference Handbooks abzuschließen. Dies auch unter der Maßgabe, die Übereinstimmung mit den Regelungen der Delegierten Verordnungen im Rahmen der IVS-Richtline sowie den Harmonisierungsergebnissen bei der Spezifizierung von C-ITS Diensten (C-Roads Releases) zu prüfen.

Workshop des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) während der Messe „transport logistic 2019“ am 5. Juni 2019 in München

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) veranstaltete während der Messe „transport logistic 2019“ in München wieder einen Workshop zur Gefahrgutbeförderung mit dem Fokus auf die Nutzung elektronischer Beförderungspapiere, zur Erhöhung der Sicherheit und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.

Zentrale Bedeutung im Workshop galt der Aktivität zur Entwicklung eines Leitfadens zur Nutzung eines elektronischen Beförderungspapiers. Dieser Leitfaden hat das Ziel, die Einführung und Fortentwicklung eines harmonisierten Systems für die Nutzung elektronischer Beförderungsdokumente während innerstaatlichen und grenzüberschreitenden Gefahrgutbeförderungen zu unterstützen. Dazu sollten zwischenzeitliche Entwicklungen in Unternehmen und auf der Behördenseite vorgestellt werden. Außerdem wurde über die vorgesehene Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über elektronische Frachtbeförderungsinformationen (eFTI) und deren Bedeutung im Hinblick auf das für den Gefahrgutbereich vereinbarte System informiert.

Hier finden Sie einen Überblick über die gezeigten Präsentationen, die auch zum Download angeboten werden. Weiterlesen

IEEE lud am 09.05.2019 zu einem IEEE Spectrum Webinar ein. Da AlbrechtConsult sich mit kooperativen intelligenten Verkehrssystemen (C-ITS) als erstem Schritt in Richtung einer zukünftigen vernetzten, kooperativen und automatisierten Mobilität mit einem klaren Fokus auf den Infrastrukturaspekt befasst, wurde Dr. Josef Kaltwasser angefragt, über Europas Infrastructure-to-Vehicle (I2V) Roll-Out und dessen Herausforderungen zu berichten.

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Im Rahmen des EU-Projektes C-ROADS ist von den teilnehmenden Mitgliedsstaaten eine projektübergreifende Plattform (C-ROADS Plattform) gebildet worden. Da die C-ROADS Plattform ein gemeinsames Vorhaben der teilnehmenden Länder ist, verpflichten sich diese auch in deren Arbeitsgruppen und Task Forces mitzuarbeiten und die Erarbeitung gemeinsamer Dokumente und Standards durch entsprechende Ressourcen zu unterstützen.

Vor diesem Hintergrund wurde AlbrechtConsult von der ASFINAG und AustriaTech mit der fachlichen Beratung im Rahmen des Projektes C-ROADS Austria beauftragt. Zu den Beratungsleistungen der AlbrechtConsult gehören folgende Punkte: Weiterlesen

Die Stadt Hamm in Westfalen beabsichtigt, ihre “Verkehrsinfotafeln“ im Stadtgebiet zu modernisieren. AlbrechtConsult wird in diesem Projekt eine Bestandsanalyse des Parkleitsystems durchführen sowie die Dokumente Leistungsbeschreibung, Leistungsverzeichnis und Instandhaltungsverträge als Grundlage für die Modernisierung der Parkleitzentrale, der Verkehrsinfotafeln sowie der Parkleitwegweiser erstellen.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) veranstaltet während der Messe „transport logistic 2019“ in München voraussichtlich am 05.06.2019 einen Workshop zur Gefahrgutbeförderung mit dem Fokus auf die Nutzung elektronischer Beförderungspapiere, zur Erhöhung der Sicherheit und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.

Zentrale Bedeutung im Workshop werden die Aktivitäten zur Entwicklung eines Leitfadens zur Nutzung eines elektronischen Beförderungspapiers sein. Dieser Leitfaden hat das Ziel, die Einführung und Fortentwicklung eines harmonisierten Systems für die Nutzung elektronischer Beförderungsdokumente während innerstaatlichen und grenzüberschreitenden Gefahrgutbeförderungen zu unterstützen. Außerdem wird über die vorgesehene Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über elektronische Frachtbeförderungsinformationen und deren Bedeutung im Hinblick auf das für den Gefahrgutbereich vereinbarte System informiert.

RIS COMEX (RIS Corridor Management Execution) ist ein durch das CEF-Rahmenprogramm finanziertes Multi-Beneficiary-Projekt, das auf die Definition, Spezifizierung, Implementierung und den nachhaltigen Betrieb von harmonisierten Korridor-RIS-Diensten im Anschluss an die Ergebnisse der CoRISMa-Studie abzielt. RIS COMEX startete im Laufe des Jahres 2016 und wird bis Ende 2020 dauern. Das Projektgebiet umfasst insgesamt 13 verschiedene europäische Länder (FR, LU, BE, NL, DE, AT, CZ, SK, HU, HR, RO, RS, BG) mit 15 Partnern, die sich unter der Koordination der österreichischen Wasserstraßenverwaltung viadonau zusammengeschlossen haben mit dem gemeinsamen Ziel, Korridor-RIS-Diensten in der Binnenschifffahrt zu realisieren. Im Detail gehören dazu

  • eine zuverlässige Routenplanung durch die Verfügbarkeit von dynamischen und statischen Infrastrukturdaten,
  • zuverlässige Berechnung von Reisezeiten für die Reiseplanung und das Verkehrsmanagement,
  • die Verbesserung des Transportmanagements der Logistikpartner.

In diesem Rahmen hat AlbrechtConsult die Aufgabe übernommen, im Auftrag der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) ein RIS-Korridor Konzept für die zukünftige Systemarchitektur zu erstellen.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.riscomex.eu

 

Der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) hat im Projekt Echtzeit Verkehrsinformation Straße Österreich (EVIS AT) Unterstützung im Bereich DATEX II von AlbrechtConsult erhalten. In einer zweitägigen Veranstaltung wurden Grundlagen des europäischen Kommunikationssstandards dargestellt und erörtert und Beispiel-Daten diverser Quellen im Projektumfeld analysiert, um eine geeignete Wissensbasis für die zu spezifizierende EVIS-Datenkommunikation auf Grundlage von DATEX II zu schaffen.

Die europäische Rahmenarchitektur für intelligente Verkehrssysteme (ITS) FRAME wird in diesem Projekt ausgebaut. Miteinbezogen werden dabei die jüngsten Aktivitäten verschiedener EU-Mitgliedsstaaten sowie die ITS-Direktive, innovative Methoden und Werkzeuge. Neben der Entwicklung der theoretischen Grundlagen werden auch Tools entwickelt, welche die Verwendung einer Rahmenarchitektur attraktiv machen.

Die BASt (Bundesanstalt für Straßenwesen) hat AlbrechtConsult beauftragt, die Rahmenarchitektur aus deutscher Sicht weiterzuentwickeln. Dabei werden die Erkenntnisse des Projekts „Entwicklung einer IVS-Rahmenarchitektur Straße“ durch AlbrechtConsult in die Europäische FRAME-Architektur eingebracht.

Bei diesem Vorhaben wird eine umfassende Datenbank mit den Erkenntnissen aus Forschungsprojekten aus den Themenfeldern Verkehrstelematik und Intelligente Verkehrssysteme seit 2000 erstellt und die zentralen Erkenntnisse aus vergangene Forschungsprojekten festgehalten. Ziel ist es, die Forschungsergebnisse so festzuhalten, dass sie effizient recherchiert werden können. Teil der Aufgabe ist es folglich, die erhobenen Daten passend zu kategorisieren. Neben einer Ausgabe in Papierform, sollen die Ergebnisse für die Integration in das Forschungsinformationssystem des BMVI (https://www.forschungsinformationssystem.de) aufbereitet werden und ein Konzept zur fortlaufenden Aktualisierung der Datenbank erarbeitet werden.

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat AlbrechtConsult mit der Durchführung des Projekts beauftragt.

Als Unterauftragnehmer der ISB AG wird die AlbrechtConsult im Projekt “Konzept für die Erzeugung eines ISO-konformen UML-Modells und Generierung eines GML-Applikationsschemas für DATEX II zur Verbesserung der Interoperabilität” der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) mitarbeiten.

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer Vorgehensweise, mit der auf Basis des UML-Modells von DATEX II in weitgehend automatisierten Verfahrensschritten ein GML-Applikationsschema erzeugt werden kann. Als notwendige Voraussetzung dafür wird ein Regelwerk für eine Modelltransformation benötigt, mit dem das vorhandene DATEX-II-UML-Modell in ein ISO-19103-konformes UML-Modell transformiert werden kann. Damit soll die Grundlage geschaffen werden, diese Aspekte in den Spezifikationsprozess von DATEX II hinein zu tragen und somit zu einer Verbesserung der Interoperabilität von Verkehrsdaten, statischen Straßendaten und allgemeinen Geodaten beizutragen.

In Zusammenarbeit mit ITS Hessen hat AlbrechtConsult inzwischen zum zweiten Mal ein Seminar zum Thema DATEX II und dem Mobilitätsdaten Marktplatz MDM angeboten. Bei den jeweils zweitägigen Veranstaltungen in Kassel brachte Dipl.-Inf. Jörg Freudenstein den Teilnehmern die Hintergründe und die Datenmodellstruktur von DATEX II nahe und erläuterte praxisnah die Möglichkeit von spezifischen Erweiterungen des Modells. Weiterlesen

AlbrechtConsult und Scholtes–IT-Beratung sind von Hessen Mobil mit der Entwicklung eines Konzepts, der Systemarchitektur und der Erstellung eines Lastenhefts für das Basissystem beauftragt worden.

Dieses Projekt ist die Stufe 1a des Gesamtprojektes zur Modernisierung der VRZ. Grundlage ist das SOA-Architekturmuster, das Flexibilität in Bezug auf Änderungen und Erweiterungen des Systems mithilfe des Prinzips der losen Kopplung gewährleistet. Im Zuge dieses Projektes werden Grundfunktionen, wie die Integrationsplattform, Nutzerverwaltung und A2X-Kommunikation, sowie das Informationsmanagement, bestehend aus offline Datenbank, Basisversorgung und Geodienst, die Anbindung an das Kernsystem und die Betriebsüberwachung konzeptioniert.

Neben der Systemarchitektur sind auch Konzepte und Lastenhefte für IT-Sicherheit, Integration, Migration und den Betrieb zu entwickeln. Das zu entwickelnde Betriebskonzept wird am Rahmenwerk ITIL® V3 orientiert sein.

„Eine gute Entscheidung basiert auf Wissen und nicht auf Zahlen“

Plato