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Modelle für übertragbare Systemarchitekturen …

sind darauf ausgerichtet, dem Systemarchitekten eine Referenz für die Identifikation und Einordnung einer eigenen Problemstellung sowie die sprachlichen und grafischen Mittel an die Hand zu geben, um die Vorstellungen von der eigenen, noch nicht existierenden Lösung (Vision) auch beschreiben und darstellen zu können.

Dies ist insbesondere – wie in der Verkehrstechnik gang und gäbe – in Situationen hilfreich, wenn lediglich Bestandteile von Systemlandschaften (Teilsysteme) erneuert oder erweitert werden sollen, diese aber in die bestehende Umgebung integriert werden müssen. Über das Systemarchitekturmodell kann dann allen Beteiligten vermittelt werden, in welcher Beziehung “neue” Bestandteile zu “alten” Bestandteilen stehen und welche Problemstellungen damit verbunden sind.

Die Lichtsignalsteuerung …

bildet das Rückgrat der Verkehrssteuerung und des Verkehrsmanagements im städtischen Umfeld. Ursprünglich diente sie vor allem der Sicherheit für Fußgänger und an überlasteten Knotenpunkten. Heute ist sie darüber hinaus eine der tragenden Säulen für ein modernes Verkehrsmanagement.

Statistisch gesehen muss davon ausgegangen werden, dass heutzutage mehr als 50% der in Betrieb befindlichen Lichtsignalanlagen älter als 15 oder mehr Jahre sind. Um die gültigen Standards für den Betrieb der Lichtsignalsteuerungssysteme zu gewährleisten und gleichzeitig der Überalterung der Anlagen Einhalt zu gebieten, müssen öffentliche Baulastträger und Betreiber enorme Mittel aufwenden, was angesichts der knappen Kassen der öffentlichen Haushalte immer schwieriger wird.

Die Senkung der Kosten für die Erneuerung und den Betrieb von Lichtsignalanlagen ist deswegen die vordringliche Aufgabe und stellt die eigentliche Herausforderung der heutigen Zeit dar. Dies gelingt, wenn die Bereitschaft besteht, über die Einführung von Wettbewerb das Prinzip der Herstellermischung einzuführen und auch beim Betrieb der Anlagen neue Wege zu gehen.

AlbrechtConsult hat sich auf Herstellermischung spezialisiert und besondere Strategien und Konzepte entwickelt, um diese auch in schwierigem Umfeld und unter ungünstigen Voraussetzungen zu realisieren. In vielen Fällen konnten so dauerhaft sowohl bei den Investitionen als auch beim Unterhalt Kostensenkungen von bis zu 50% erreicht werden.

Eine flächendeckende und hochwertige Datenerfassung …

ist unverzichtbare Grundvoraussetzung für eine zuverlässige Verkehrsinformation und die Wirksamkeit von Verkehrsmanagementstrategien.

Da die für die Lichtsignalsteuerung installierte, auf Steuerungsaufgaben ausgerichtete Infrastruktur zur Datenerfassung für die Ermittlung einer publizierbaren Verkehrslage nicht ausreicht, werden im Zuge des Aufbaus von Verkehrsmanagementsystemen immer mehr eigenständige Datenerfassungssysteme mit Infrarot- oder Videotechnologie installiert.

Oft wird zu spät registriert dass solche Systeme aufgrund von Fehlern bei der Standortanalyse, Fehleinschätzung der Einsatzmöglichkeiten der Messtechnik und letztlich mangelhafter Spezifikation der Messwertaufbereitung und -Verdichtung nicht die erhofften Ergebnisse liefern.
AlbrechtConsult verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit dem Aufbau von Verkehrsdatenerfassungssystemen und der Umsetzung der Daten in einen aktuellen Verkehrslagebericht und sieht sich in der Lage, auch unter schwierigen Bedingungen moderne Verkehrsdatenerfassungssysteme zu konzipieren und umzusetzen.

Dabei kommt AlbrechtConsult spezielles Know-how über die Analyse von Verkehrsnetzen und die Positionierung und kostenoptimierte Installation der Messeinrichtungen, die Zusammenführung und Aufbereitung von Messwerten als Grundlage für einen Verkehrslagebericht und die Stärken und Schwächen verschiedenster Verkehrsdatenerfassungstechnologien und ihre Integration in ein Verkehrsmanagementsystem mittels OCIT-/OTS-Schnittstellen zugute.

Im OTS-Systemmodell ist das Datenerfassungssystem in der Leit- und Feldebene angesiedelt. Im Modell hat es Schnittstellen zur Verkehrsmanagementebene, dort zu den Teilsystemen “Content Center Verkehrsdaten” zur Übermittlung von Verkehrsdaten und zum “Betriebsmeldesystem” zur Übermittlung von Meldungen. Beide Schnittstellen werden über die OCIT-Instations Prozessdaten Spezifikation abgedeckt.

Der Datenaustausch …

ist eine Kernfunktionalität moderner Verkehrssysteme. Das betrifft längst nicht nur mehr die klassische Anbindung von Feldgeräten (z.B. Lichtsignalanlagen) an Zentralen, sondern zunehmend vielschichtige Informationsflüsse über verschiedenste Kanäle unter Beteiligung immer neuer Systeme und Akteure. So wollen diverse Dienste-Anbieter mit den Daten öffentlicher Baulastträger versorgt werden und Ihrerseits Geschäftsmodelle durch die Abgabe aggregierter Daten oder sonstiger Dienste aufbauen und betreiben.

Ziel ist in den meisten Fällen die Versorgung von Endnutzern oder Endgeräten mit Daten, entweder zur direkten Information der Verkehrsteilnehmer oder als weiterführende technische Grundlage, wie z.B. zur Schaffung einer Datengrundlage in Fahrzeugen zur Unterstützung automatisierter Fahrfunktionen. Neben den bereits genannten Akteuren ist auch die Europäische Kommission zunehmend an der öffentlichen Bereitstellung von Verkehrsdaten interessiert und verfolgt diese Politik sowohl durch entsprechende Gesetzgebungen als auch durch Förderung entsprechender Initiativen, wie z.B. die Entwicklung des europäischen Standards zum Austausch von Verkehrsdaten, DATEX II.

Der MDM – Mobilitäts-Daten-Marktplatz …

ist in Deutschland der nationale Zugangspunkt für Verkehrsdaten.  Er wird im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur betreibt die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) betrieben.

Zunächst nur als Metadatenplattform konzipiert, bietet die Plattform seit 2011 im Test- und seit 2014 auch im Regelbetrieb insbesondere auch eine Brokerfunktionalität, verteilt also auch aktiv die ihr angetragenen Verkehrsdaten. Als neutrale B2B-Plattform und mit definierte Standards für den Datenaustausch finden sich hier die bundesweit meisten Informationen über Verkehrsströme, Staus, Baustellen, Kraftstoffpreise, Parkmöglichkeiten und mehr.

AlbrechtConsult hat die Spezifikation und den Aufbau des MDM langjährig begleitet und ist auch heute im technischen 3rd Level Support für den MDM aktiv. Zahlreiche DATEX II-Profile für den MDM wurden von AlbrechtConsult entwickelt und gepflegt.

Über MDM-Konferenzen wie zuletzt im Juni 2018 in Berlin wird allen Interessierten und Beteiligten die Gelegenheit gegeben, sich auszutauschen und über die Funktionsweise der Plattform zu informieren.

DATEX II …

ist der europäischen Standard für Verkehrs- und Reisezeitinformationen. Der Standard bietet ein umfassendes Datenmodell für den Austausch von Verkehrsmeldungen inkl. Staus, Unfällen, Baustellen, Umleitungen; für Mess- oder Detektorwerte sowie aggregierte Daten; für Parkplatz-Informationen (stätisch sowie außerorts) und -Belegungen, für Wechselverkehrszeichen sowie vieles mehr.

AlbrechtConsult hat die Entwicklung von DATEX und später DATEX II langjährig maßgeblich beeinflusst und begleitet. Auch heute ist AlbrechtConsult im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen in der Technischen Management Gruppe aktiv, in der sich die europäischen Partner um die Weiterentwicklung und Pflege von DATEX II kümmern.

Jüngst wurde mit der Version 3.0 ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung von DATEX II erreicht und in die Praxis eingeführt.

Über die sog. DATEX-User Foren wie zuletzt im Mai 2018 in Utrecht wird allen Interessierten und Beteiligten die Gelegenheit gegeben, sich auszutauschen und über die neuesten Entwicklungen des Standards zu informieren.

„Eine gute Entscheidung basiert auf Wissen und nicht auf Zahlen“

Plato