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Um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts im Straßenverkehr zu meistern, ist der erhöhte Einsatz Intelligenter Verkehrssysteme (IVS) im Straßenverkehr ein unverzichtbarer Bestandteil nationaler und internationaler Infrastrukturpolitik. IVS verstehen sich als intelligente Anwendungen im Bereich von Transport, Verkehr und Mobilität, die vom IVS-End-Nutzer als IVS-Dienst (engl. ITS service) genutzt werden können. IVS bilden heute in den verschiedensten Anwendungsbereichen des Straßenverkehrs eine wichtige technologische wie organisatorische Basis.

IVS setzen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Straßenverkehr und an den Schnittstellen zu anderen Verkehrsträgern ein, mit deren Hilfe verkehrsbezogene Daten und Informationen erfasst, übermittelt, verarbeitet und ausgetauscht werden können. IVS-Lösungen dürfen über ihren Wortanteil Intelligenz nicht im Sinne künstlicher Intelligenz (KI), sondern müssen im Sinne von Business Intelligence verstanden werden. Dabei ist Intelligenz ein Synonym für Informationen und Erkenntnisse, die durch das Sammeln und Auswerten von Daten und Informationen mit dem Ziel gewonnen werden, dem IVS-End-Nutzer im Hinblick auf seine Ziele bessere strategische und/oder operative Entscheidungen zu ermöglichen. Neben erhöhter Effizienz spielt die Sicherheit im Straßenverkehr eine bedeutende Rolle im Anwendungsbereich.

Einen wesentlichen Beitrag im IVS-Umfeld leisten Geoinformationssysteme (GIS). Da der Straßenverkehr nicht an den Ländergrenzen endet, engagieren wir uns, als AlbrechtConsult nicht nur in Deutschland, sondern auch auf europäischer Ebene für einen verstärkten Einsatz von IVS-Diensten und dessen Schnittstellen zu anderen Verkehrsträgern. Denn der Erfolg intelligenter, verkehrsbezogener Technologien hängt im Zeitalter der Industrie 4.0 nicht zuletzt von der erfolgreichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern ab. Zur Sicherstellung einer „intelligenten“ Mobilität in Deutschland und Europa ist die Durchgängigkeit von Informationen und eine einhergehende Integration der entsprechenden Systeme eine wichtige Voraussetzung. Neben der oftmals im Vordergrund stehenden technischen Sichtweise ist vor allem auch die inhaltliche und organisatorische Kooperation zwischen den mit der Erbringung von Mobilitätsdienstleistungen befassten Akteuren zu betrachten.