Beteiligung von AlbrechtConsult an der Umsetzung der AFIR-Verordnung in Deutschland
Die Alternative Fuels Infrastructure Regulation (AFIR) ist eine zentrale EU-Verordnung 2023/1804, die den Ausbau einer europaweiten, flächendeckenden Lade- und Betankungsinfrastruktur für alternative Kraftstoffe – insbesondere für Elektromobilität und Wasserstoff – sicherstellen soll. AFIR verpflichtet die Mitgliedstaaten, verbindliche Ziele und Standards für Ladeleistung, Standortdichte und Interoperabilität einzuhalten. Damit bildet sie einen entscheidenden Baustein für die Erreichung der europäischen Klimaziele und für die Transformation des Verkehrssektors.
Im Auftrag der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) hat AlbrechtConsult das DATEX II AFIR-Profil für elektrisches Laden entwickelt. Das Profil für das Betankungsinfrastruktur von Wasserstoff wird in Kürze folgen. Dabei wurden die europäischen DATEX II Standards CEN/TS 16157 Teil 10 bzw. 12 berücksichtigt und Änderungsvorschläge auf europäischer Ebene eingebracht.
Die Profile legen fest, wie Lade- bzw. Betankungsinfrastrukturdaten standardisiert erfasst und bereitgestellt werden, um europaweite Interoperabilität zu ermöglichen.
Unsere Aufgaben umfassten:
- Begleitung des Abstimmungsprozesses mit relevanten Akteuren,
- Erstellung der Schemata und der Dokumentation des Profils (inkl. PDF-Dokumentation und XML-Beispielen),
- Bereitstellung auf GitHub gemeinsam mit der BASt.
Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr (BMV) sowie der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur (NLL) durchgeführt.
Durch unsere Expertise in Verkehrsplanung, Infrastrukturberatung und regulatorischen Prozessen leisten wir so einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Transformation der Mobilität. Mit der Entwicklung des Profils leisten wir einen Beitrag dazu, dass Ladeinfrastrukturdaten europaweit vergleichbar, transparent und interoperabel sind.
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